“Music Suprematism” und “Dreams” nimmt Marcel Dettmann auf dieser 12″ in die Mangel: Das funktioniert auch, wenn man die Originale nicht im Kopf hat. Flüchtige Darkness hat noch niemandem geschadet. “Music Suprematism” wird getrieben von tief pulsierenden Arpeggios, mit scharfen Markern zersägten Vocals, einer Bassdrum, die den Boller-Preis 2013/14 bekommt und fertig ist die Laube. Fehlt nur noch der Floor dafür, was aber kein Problem sein sollte. Mit den metallisch schimmernden Wavetable-Flächen und den pedantisch spitzen Strings vermengt sich selbst das Tageslicht gerne mit Beton. “Dreams” klingt dann wie ein Meisterstück einer oldschooligen Techno-Lehre. Der Loop dreht rückwärts, die HiHat zischelt stoisch in den Breakdown, peng. Alle zusammen, bitte.
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thaddi

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